Honig aus Gambia

Während unserer Reise im März 2019 haben wir einen Honighändler besucht und dort eingekauft. Die Flaschen mit Honig haben die Rückreise im Koffer gut überstanden. Zuhause haben wir damit kleine Gläser befüllt und am 3. Fotoabend Gambia“hautnah“ gegen eine Spende abgegeben. Wir hoffen, er hat allen gut geschmeckt?

Nachfolgend eine Information zu dem Honig:

National Beekeepers Association Gambia (NBAG) ist eine gemeinnützige Organisation, die sich der Förderung der Bienenzucht zur Herstellung von 100% reinem gambischem Honig und Bienenwachscreme widmet. 

Der Verband der Imker setzt sich dafür ein, die Lebensgrundlage der ländlichen Gemeinden zu verbessern, indem er Kleinbauern in der Bienenstockpflege schult und unterstützt und sie dabei unterstützt, produktiver zu werden. 

Sobald der Honig produziert ist, wird er an die NBAG verkauft, die einen Preis zahlt, der den internationalen Preisrichtlinien des Fairen Handels entspricht.

  • Natürlich => Unsere Bienen wählen die Farbe des Honigs und die Textur aus den lokalen Wildblumensorten, die sie ernähren.
  • Nährstoffe => 100 % natürlicher Zucker (hauptsächlich Fructose und Glucose).  18 % Wasser, je weniger Wassergehalt der Honig hat, desto besser ist die Qualität. 2 % Mineralien, Vitamine, Pollen und Eiweiß.
  • der gesundheitliche Nutzen => Immunitätsverstärker + Energieverstärke+ antimykotisch + beruhigt kleinere Verbrennungen + Schlafhilfe + beruhigt Halsschmerzen + fördert das Wachstum von nützlichen Bakterien + Feuchtigkeitscreme für die Haut
Banjul Area (Brikama Highway, between Brikama & Farato)

Gambiareise März 2019

Nachdem ich 2017 das erste Mal mit einer Reisegruppe des Vereins in Gambia war, 2018 mit meinem Mann Karsten Schulz sowie einem der beiden großen Sponsoren des Vereins Marcus Zamecnik, habe ich mich dieses Jahr erneut mit meinem Mann für eine Woche auf den Weg gemacht. Dieses Mal war zur gleichen Zeit einige Tage der zweite große Sponsor Werner Engelhardt vor Ort. So ergab sich die Gelegenheit, dass eine oder andere Thema direkt vor Ort zu erörtern.

Gerne möchten wir SIE wieder mit unserem Bericht infizieren und haben deshalb einige der letzten Themen erneut vor Ort verfolgt und unsere ganz persönlichen Eindrücke und Erlebnisse zusammengefasst.

Am Sonntag haben wir unsere Freundin Waltraud zuhause in Ihrer Wohnung besucht. Sie ist seit letztem Herbst vor Ort und unterstützt überwiegend das Landwirtschafts-projekt und die Schneidereien.

In ihrer Wohnung gab es früher eine Verbindungstür zu einer weiteren Wohnung auf dieser Etage damit damals der Ehemann jeweils immer seine beiden Frauen einfach besuchen konnte. Eine interessante Lösung!

Anschließend habe ich Waltraud zu der Werkstatt ihres Vertrauens begleitet. Sie hatte einen Termin vereinbart, es sollte am Auto nur eine Kleinigkeit erledigt werden. Das Ganze hat dann mehr als drei Stunden gedauert und ich hatte mir einen ersten Sonnenbrand geholt.

Montag Morgen haben wir unsere Schule Sannehmentereng in Brufut besucht. Zuerst haben wir den Headmaster Mr. Jatta begrüßt und einen großen Leinenbeutel mit aus Deutschland gespendeten Sporttrikots und Sportschuhen übergeben. Gemeinsam haben wir einen Rundgang durch die Klassen und über das Gelände gemacht.

Mit den neuen Notebooks, gespendet von Marcus Zamecnik, wird fleissig gearbeitet.

In der Pause strömen alle Kinder aus den Klassen.

Unsere Köchinnen waren fleißig und haben für alle ein Mittagessen gekocht.

Im Skillcenter in Brufut wird fleißig genäht, geschreinert und frisiert. Der Schneider- und Friseurshop sind zur Zeit nicht in Betrieb. An einem Konzept für die Zukunft wird gearbeitet.

Die beiden neuen Toiletten, die von Ingenieuren von Technik ohne Grenzen e. V. gebaut werden, sind fast fertig.

Am Dienstag haben wir unsere zweitägige Rundreise gestartet. Unterwegs haben wir einen Imker besucht und Honig gekauft, den wir gerne zum Verkosten zum nächsten Fotoabend bereitstellen. Wir haben das Dorf Bintang wieder besucht und Mutter Binta hat uns wiedererkannt, ihr Sohn Femere ist mittlerweile ein energisches kleines Kerlchen.
Zum nächsten Fotoabend können Sie sich gerne davon überzeugen.

mit Binta und Femere in Bintang

Nach einer Mangroventour und einem leckeren Abendessen in der ABKA’s Lodge haben wir uns mit unserer Unterkunft angefreundet.

An meinem ersten Fotoabend in 2017 hatte ich von einer interessanten Fährüberfahrt über den Gambia River berichtet und erzählt, dass eine Brücke in Bau ist. Diese Brücke ist inzwischen fertiggestellt und wir haben sie uns angeschaut. Ein beachtliches Bauwerk welches allerdings auch die sozialen und ökonomischen Strukturen vor Ort verändert.

Auf dem Rückweg sind wir dann an unserer Landwirtschafts- und Schneiderschule in Sintet vorbeigefahren. Die beiden Trockentoiletten sind noch nicht ganz fertig. Es ist wahrlich ein richtiger „Thron“ geworden.

Die Planzen wachsen und gedeihen unter der täglichen Pflege der Gärtnerschüler. Der Lehrer Lamin zeigt einen Karton mit Auberginen, die für den Verkauf auf dem Markt geerntet wurden.

Und wir haben Ebriama, Lehrer an unserer Schule in Brufut, wiedergetroffen. Er hat uns 7.000 Steine für sein zukünftiges Haus gezeigt. Sie sind sicher auf einem Army Grundstück an dem Haus seines Bruder gelagert. Sobald er sein Grundstück abbezahlt hat, kann es mit der Bauerei losgehen.

Wie diese Steine hergestellt werden, zeige ich Ihnen auf dem nächsten Fotoabend.

Natürlich haben wir zwischendruch auch mal unsere Seele baumeln lassen. Auf einem Strandspaziergang haben wir einige Geier angetroffen, die eine tote Ziege verspeisen.

Samstag vor der Heimreise habe ich mir mit Waltraud das Projekt MyFarm angeschaut welches von einer Norwegerin ins Leben gerufen wurde. Mit viel Liebe zum Detail gibt es lehrreiches zu erforschen u. a. einen Solar Oven, Trocknung von Zitronengras und Kochen mit Sonnenenergie. Diverse Produkte wie Seife, Öl und Tee werden zum Verkauf hergestellt.

Auf dem Weg zum Flughafen haben wir dann noch hinter einer Demonstration im Stau gestanden.

Meine persönliche Bitte, mit jeder noch so kleinen Spende unterstützen Sie das Bildungsniveau der neuen Generation und tragen somit zur Verbesserung der Lebensqualität und Selbständigkeit der Menschen in Gambia bei.

In diesem Sinne, herzliche Grüße aus Dortmund, Ihre Heike Hagemann


Gambiareise März 2018

Nachdem ich immer wieder mit leuchtenden Augen von der Gruppenreise Ostern 2017 erzählt habe, waren mein Mann Karsten Schulz und ein großer Sponsor des Vereins, Marcus Zamecnik, neugierig und wollten die Einrichtungen von Socialis for the Gambia selber vor Ort erkunden.

Gerne möchten wir mit unserem Bericht auch SIE infizieren und haben deshalb unsere ganz persönlichen Eindrücke und Erlebnisse zusammengefasst. 

Direkt am Montag Morgen haben wir uns zu Fuß, mit einem Karton Federballspiele für die Kinder, auf den Weg gemacht zu unserer Schule Sannehmentereng und wurden herzlich  von Mr. Jatta, dem Headmaster der Schule, begrüßt.

auf dem Weg zur Schule in Brufut
Brufut, im Büro des Headmasters Mr. Jatta

Die Kinder dürfen heute für das am Donnerstag stattfindende Sportfest trainieren.  

Brufut, Schule, Sportplatz

Im Computerraum hatte die zur Zeit vor Ort tätige BWL Studentin Theresia mit einem Techniker die Computer durchgesehen und neu aufgebaut.

Brufut, Schule, PC-Raum

Wir haben den neu angelegten Schulgarten bewundert.

Brufut, Schulgarten

Im Kreativhaus hat Waltraud Haid einen Tisch für eine erste Wunderversorgung aufgebaut.

Brufut, Kreativhaus

Dienstag haben wir unser Skillcenter besucht und ich kann berichten, dass es hier jetzt ganz anders aussieht als im letzten Jahr. Die Friseurinnen haben nun einen Zugang zur Straße und auch die Schneiderinnen werden ihren Verkaufsraum fertig stellen, eine Umkleidekabine ist in Vorbereitung und ein Verkaufstresen steht auch schon bereit.

Brufut, Skillcenter
Brufut, Skillcenter, Schneiderei

Die dringend benötigte Solaranlage – finanziert von Sponsoren – wird im April eingebaut.

Wir haben uns sehr über die Einladung unseres Lehrers Ebriama Jallow zu sich nach Hause gefreut. Wir durften alles anschauen und seine Lebenssituation live miterleben. Zwei kleine Zimmer für 5 Personen, gekocht wird draußen. Trotz der wenigen Mittel plant er sein Leben indem er u. a. für ein eigenes Grundstück zahlt. Er kann stolz auf sich und seine Familie sein.

Brufut, zuhause bei unserem Lehrer Ebriama

Hatab Beyai, unser Manager vor Ort und Waltraud Haid nehmen uns Mittwoch mit nach Sintet zu unserer Landwirtschaftsschule. Die Autofahrt ist für die beiden  Neulinge Karsten und Marcus schon spannend, am Straßenrand wird verkauft, gegrillt, es fahren Esel- und Pferdekarren, oft sehen wir sehr alte LKW’s die liegen geblieben sind, Autoreifen werden einfach neben der Straße verbrannt.

Sintet, Landwirtschaftsschule

Im orangenen Shirt sehen Sie unseren Landwirtschaftslehrer Lamin Jammeh.  

Sintet, Landwirtschaftsschule, Gruppenfoto mit Mitarbeitern und dem Lehrer Lamin

Eins der Ostern 2017 zur Eröffnung gepflanzten Bäumchen ist mittlerweile gut gewachsen.

Die erste Ernte ist leider aufgrund Wassermangel nicht so gut ausgefallen. Aber sobald das Bohrloch vertieft ist, und die Felder wieder gerodet und gedüngt wurden, kann neu gepflanzt werden. Ich wünsche dem Projekt gutes gelingen!

Seit der Rundreise Ostern 2017 musste ich oft an unseren Besuch im Dorf Bintang denken. Auf dem Rückweg hat Hatab Beyai auf meinen Wunsch dort angehalten und mir persönlich damit eine große Freude bereitet.

Dorf Bintang
Dorf Bintang, Mutter Binta und Sohn Femere

Donnerstag haben wir uns dann wieder auf den Weg zur Schule gemacht um das 11. Interhouse competition Sportfest mitzuerleben. Die Kinder inklusive der Lehrlinge vom Skillcenter waren in vier Gruppen (blau, rot, grün, gelb) aufgeteilt. Für Eierlaufen, Sackrennen, Staffellauf, Wasser tragen, Bälle aufsammeln und diverse kurze sowie lange Strecken gab es jeweils nach Einlauf Punkte, die an einer Tafel dokumentiert wurden.           

Brufut, Sportfest in der Schule
Burut, Sportfest in der Schule – die blaue Gruppe vom Lehrer Ebriama
Brufut, Sportfest, Hatab Beyai holt seine Tochter von einem Zieleinlauf ab
Brufut, Sportfest, Pause mit Musik und Tanz

Samstag Morgen sind wir dann mit dem Headmaster Mr. Jatta, Waltraud Haid, den Praktikantinnen Sarah und Nyara, der Studentin Theresia, der Lehrerin Lisa sowie Köchinnen und Lehrern und natürlich 20 Kindern zum Independence Day der West Coast zum Nurserytreffen gefahren. Auf dem Dach des Busses waren Brennholz, Kochtöpfe, Stühle usw. verstaut.

die Feuerstelle wird eingerichtet und das Essen gekocht

132 Schulen waren wir Ort und haben sich dort unter Begleitung eines Blasorchesters präsentiert.  Dieses Fest mussten wir dann leider eher verlassen da wir heute Abend wieder heim fliegen. 

Meine persönliche Bitte, mit jeder noch so kleinen Spende unterstützen Sie das Bildungsniveau der neuen Generation und tragen somit zur Verbesserung der Lebensqualität und Selbständigkeit der Menschen in Gambia bei.

Rundreise Ostern 2017

Im Vorfeld hatte ich mir viele Gedanken gemacht z. B. zu den Themen Moskitonetz, Moskitospray, Schlafsack, Sonnenenergieladegerät für mein Telefon, welche Kleidung oder auch Geschenke nehme ich mit.

Mein Ehemann Karsten Schulz hat mich zum Flughafen Zaventem nach Brüssel gefahren und nach dem check in war ich dann alleine und mir war schon ein wenig mulmig denn die restliche Gruppe flog von München nach Brüssel. Wir haben uns erst beim Einstieg in den Flieger nach Banjul getroffen. Auf dem Flug gab es dann genügend Zeit für ein erstes kennen lernen.

Am Kofferband in Banjul war es eng und heiß, meine Koffer kamen zuletzt. In diesem ganzen Durcheinander musste ich mein Gepäck dann noch hoch auf einen Tisch heben zum Durchleuchten und später meine Kofferabschnitte vom check in von Brüssel zeigen, dann wurde nochmals mein Pass kontrolliert. Und auf einmal stehe ich ganz alleine zwischen all den schwarzen Menschen, denn meine Gruppe ist schon im Bus und wäre fast ohne mich gefahren.

Es ist schon dunkel und während der Fahrt zum Hotel bin ich nachdenklich. Links und rechts staubiger, sandiger Boden. Es herrscht ein buntes Durcheinander, viele Menschen sind auf den Straßen, es wird an Autos geschraubt, alles mögliche wird verkauft: Holzkohle, Fleisch, Obst, Saft. So viel Armut, wo soll die Hilfe hier anfangen, lohnt das überhaupt? Wir erreichen unser Hotel Coral Beach. Ich tausche noch Geld, verzichte auf ein Abendessen und falle müde in mein Bett.

Am Palmsonntag besuchen wir morgens einen Gottesdienst. In der Kirche herrscht ein fröhliches Miteinander. Man übergibt uns direkt ein Gesangbuch mit aufgeschlagener Seite zum Mitsingen. Es herrscht eine wunderbare, fröhliche Stimmung, ein Gospelchor singt. Wir werden direkt zum Abendmahl eingeladen. Vor der Kirche gab es anschließend ein fröhliches „get together“.

Palmsonntag, Banjul St. Mary’s Cathedral – get together vor der Kirche

Wir fahren weiter zum Albert Market. Für den Verein werden einige Holzschnitzereien eingekauft, die auf den Weihnachtsmärkten gegen eine Spende abgegeben werden. Und wir kaufen Stoff, unsere Schneiderei vor Ort näht uns Kleidung für die Einweihungsfeier der Landwirtschaftsschule in Sintet. Abends fahren wir zum Essen in’s Touristenviertel.

Montags Morgens gehen wir zu Fuß zu unserer Schule in Brufut. Dort findet heute eine große Welcome Feier für uns statt. Wir hören die Kinder schon von weitem, es stehen mehr al 600 von ihnen sowie ca. 30 Lehrer, Köchinnen und Nachtwächter am Schultor Spalier und singen „Welcome, welcome in your school …“. Das war ein sehr bewegender Moment für uns alle.

auf dem Weg zur Schule in Brufut
in netter Begleitung
so schaut das Tor zur Schule normalerweise aus … aber heute ist alles anders
Socialis for the Gambia, Brufut – Begrüßung am Tor

Ein tolles Programm wird uns geboten. Trommelmusik, Tanz, Gesang, Schülerinnen beten und singen für uns. Die Kinder fassen Vertrauen, fragen nach meinem Namen, nehmen meine Arme und reiben an meiner Haut – aber es färbt nichts ab.

die Köchinnen tanzen für uns
nach wie vor mein Lieblingsfoto von der Schule in Brufut

Wir gehen in die verschiedenen Klassenräume, schauen uns den Computerraum, den Kreativbungalow und den Gemüsegarten an. Auf einmal sehe ich auf dem Schulhof jemanden mit einem „Lifehacker Shirt“. Mein Mann hatte Ende 2013 einen Karton dieser Shirts gespendet. Ich erzähle dem jungen Mann davon, er fällt mir um den Hals und bedankt sich. Es ist der Lehrer Ebriama und Sie werden später noch öfter von ihm lesen.

Brufut, Schulklasse
Brufut, Schulgarten

Weiter geht es zu unserem Skillcenter in Brufut. An diesem Standort gibt es Friseur-, Schneider- und Schreinerauzubildende sowie unser Praktikantenhaus. Am Abend haben wir die Angestellten des Vereins zum gemeinsamen Abendessen eingeladen.

Brufut, Skillcenter Schreinerei
Brufut , Gruppenfoto Reiseteilnehmer und Mitarbeiter vor Ort

Am nächsten Morgen beginnt unsere Rundreise mit unserem Reiseleiter Ibrahim. Wir wandern durch den Abuko Nature Reserve, dort gibt es grüne Meerkatzen, ein Auffanglager für Hyänen usw. Wir halten in Brikama, machen einen Bummel über den Holzmarkt und schauen uns den Markt für Ziegen an. Zum Mittagessen fahren wir zum Makasutu Base Camp, es liegt direkt am Gambia River. Unterwegs sehen wir die ersten Cashewbäume.

Brikama, Ziegenmarkt
Cashewbaum
Makasutu Base Camp

Total verschwitzt von Sonnenmilch und Mückenschutz erreichen wir unser erstes Camp Bintang Bolong, wo wir heute übernachten. Die Hütten stehen auf Stelzen im Wasser, die Holzplanken wackeln und es gibt undefinierbare Geräusche von allen Seiten u. a. von den Schlammspringern. Für die Spülung der Toilette gibt es einen Eimer mit Wasser, aus der Dusche kommt kein Wasser, einen Spiegel gibt es nicht. Nach dem Essen abends im Dunkeln krieche ich mit meiner Taschenlampe in meinen eigenen Schlafsack. Von weitem höre ich Trommeln.

der Weg zu den Hütten
Bintang Bolong Camp, idyllisch gelegen
unser Doppelzimmer
unser Bad
Bintang Bolong Camp, Frühstück

Wir genießen ein leckeres Frühstück in einer wunderschönen Umgebung direkt am Flußufer. Anschließend erhalten wir Besuch von Frauen aus dem naheliegenden Dorf Bintang. Wir übergeben ihnen einige Kartons mit diversen Spenden und werden dafür in ihr Dorf eingeladen. Zu Fuß machen wir uns auf den Weg.

die Frauen vom Dorf Bintang nehmen Kartons mit diversen Spenden mit
auf dem Weg in das Dorf Bintang
im Dorf Bintang an der Wasserstelle
im Dorf Bintang besuchen wir einen compound, hier die Kochstelle

Weiterfahrt zu unserer nächsten Station. In der Tendaba Lodge gibt es eine funktionierende Dusche und zeitweise auch Strom. Wir machen eine Mangroventour und besuchen von hier aus unseren Standort in Sintet.

Tendaba Lodge
Mangroventour, Schlangenkopfvogel – und wir sehen auch u. a. Kormorane, Bienenfresser, Eisvögel, Reiher und Affen

Morgens fahren wir mit unserem Bus zur Eröffnungsfeier der Landwirtschaftsschule nach Sintet. Vor dem Tor begrüßen wir respektvoll die Dorfältesten der umliegenden Dörfer. In der Schneiderei des Vereins wurden unsere Kleider für diese Feier genäht. Also ging es erst einmal zum Umkleiden. Anschließende folgte ein umfassendes Programm mit Reden, Gesang und Musik. Extra für diesen Tag wurde eine Kuh geschlachtet und die Frauen der umliegenden Dörfer haben für uns ein Essen vorbereitet. Zum Abend fand noch ein Fußballspiel statt. Esel und Kühe rennen einfach über’s Spielfeld. Bevor wir nach einem langen Tag wieder in unser Camp fahren, pflanzen wir noch die Bäumchen, die wir als Geschenk mitgebracht hatten.

Gesang der Frauen von Sintet
Eröffnung der Landwirtschaftsschule in Sintet
Blick auf die Schulgebäude
Fußballspiel mit Kuh auf dem Spielfeld
Abends werden die Bäumchen gepflanzt

Am Ostersonntag fahren wir nach dem Frühstück nach Soma zur Fähre um über den Gambia River nach Farafenni überzusetzen. Das bunte Treiben am Hafen war sehr lebhaft und ohne unseren Reiseführer Ibrahim hätten wir uns wohl eher nicht zurecht gefunden.

am Hafen in Soma
Überfahrt über den Gambia River
die Fähre ist bis auf den letzten Platz besetzt und der Rest ist mit Ziegen aufgefüllt

Weiter geht es entlang der Nordküste nach Juffureh/Albreda. Das Mittagessen fand im Kunta Kinte Restaurant statt. Ein Cora Spieler hat für uns gesungen.

Cora Spieler

Per Boot sind wir nach James Island gefahren. Hier wurde der Film Roots über Kunta Kinte gedreht. Unvorstellbar wie viele traurigen Schicksale es auf dieser Sklaveninsel gegeben haben muss.

Kunta Kinte Island, früher: James Island  – Unesco Weltkulturerbe

Von Barra geht es mit der Fähre zurück nach Banjul. Unsere Rundreise neigt sich dem Ende entgegen.

Ankunft im Hafen in Banjul
am letzten Abend Sonnenuntergang mit Blick auf eine Frucht vom Affenbrotbaum (Baobab)