Veranstaltungsempfehlung vom Gambia-Netzwerk 🇬🇲

Liebe Leser meines Blogs.

Am 16. und 17. September 2023  findet im Franz-Hitze-Haus in Münster das Gambia Forum 2023 statt. Als inhaltlicher Schwerpunkt der Veranstaltung ist „Die Verbesserung der Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen in Gambia“ geplant.

Ich freu‘ mich schon jetzt darauf, neue gleichgesinnte Mitmenschen persönlich kennen zu lernen und natürlich auf einen intensiven, konstruktiven Gedankenaustausch.

Die digitale Pinnwand des Gambia-Netzwerks bietet übrigens eine gute Möglichkeit, sich über Vermietungen, Containerbeiladungen, Immobilien usw. zu informieren oder auch selber eine Anzeige aufzugeben.

Bis bald, eine gute Zeit wünscht Ihnen Ihre Heike Hagemann

Moringa Pflanze

Zum Gambia Nachmittag im August diesen Jahres hatte ich geplant, Ihnen kleine Moringa Pflanzen 🌱 zum Mitnehmen anzubieten. Den Samen hierfür hatte ich von meiner Reise im März mitgebracht. Obwohl ich die kleinen Anzucht Töpfchen bei niedrigeren Temperaturen immer vom Balkon in die Wohnung gestellt habe, damit sie nicht frieren und sogar mit ihnen gesprochen habe, war es mir nicht gelungen, daraus Pflanzen zu ziehen 😌
Alternativ hatte ich den aus Gambia mitgebrachten Tee 🍵 zum Mitnehmen bereitgestellt.

Auf Empfehlung meiner Tochter musste und wollte nun ihre Freundin Moni ran, sie hat nämlich zwei „grüne Daumen“. Am Gambia Nachmittag habe ich ihr zum Abschluss Moringa Samen mitgegeben. Und letzte Woche habe ich ein Foto ihrer Moringa Pflanze erhalten, schauen Sie:

Und was ist nun das Geheimnis: Moni hat zwei Samen bekommen und beide mit einer Feile etwas angeraut, da die Moringa Samen sehr hart sind. Die Erfahrung hat sie bereits mit Bonsai Samen gemacht, die ähnlich hart sind. Im Anschluss erhielten die Samen ein langes Bad. Nach 48 Stunden wurden die eingeweichten Samen in Bonsai Erde eingepflanzt und der Topf mit Frischhaltefolie zugedeckt. Nun war ihre Geduld gefragt. Täglich hat Moni die Erde mit etwas Wasser befeuchtet und gewartet. Von den beiden Samen keimte nach circa 14 Tagen nur Einer, der aber wächst und gedeiht.

Vielen lieben Dank an Moni 🤗 vielleicht erhalten wir demnächst einen Bericht, ob der erste Tee geschmeckt hat.

Mein Fazit: ich habe ein „gutes Herz“ aber keinen „grünen Daumen“ 😉 Ich wünsche Ihnen allen eine zufriedene Vorweihnachtszeit mit vielen glücklichen Momenten.
Ihre Heike Hagemann

Moringa

Der Moringa- auch Meerrettichbaum genannt stammt ursprünglich aus Nordindien. Von hier aus verbreitete er sich u. a. bis nach Afrika. Die Früchte bzw. Schoten werden ca. 60 cm lang, bis zu 3 cm dick und beinhalten pro Stück rund 20 bis 30 Samen.

Moringa Blätter, -Früchte und -Samen enthalten eine Vielzahl von Vitaminen, Mineralstoffen und Sekundären Pflanzenstoffen, die auf verschiedenste Organe und Stoffwechselzyklen einwirken.

Der gesundheitliche Nutzen: Senkung von Blutdruck und Cholesterinspiegel, Behandlung von Magen- Darm-Problemen, Unterstützung bei einer Diät, Entgiftungsprozeß von Leber / Niere für ein frisches reineres Hautbild, stimmungsaufhellende Unterstützung für die Psyche, natürliche Alternative zur Klärung und Reinigung von Wasser.

Der Moringa Baum ist ein schnellwüchsiges Gewächs. Somit können Sie schnell frische Blätter ernten, um daraus Tee herzustellen oder z. B. einen Salat würzen.

Gambia, Brufut, Moringa Baum, März 2022 im Garten von Waltraud

Filmtip: Der Waldmacher

Im Film „Der Waldmacher“ wird deutlich, dass Entwicklungspolitik gemeinsam mit den Menschen vor Ort auch ohne großen finanziellen Aufwand gelingen kann. Immer wieder wird in den verschiedensten Szenen deutlich, dass sich alle Beteiligten auf Augenhöhe begegnen und wertschätzen. Nachfolgend meine persönliche Kurzfassung:

Jahrzehntelang haben Bauern in Afrika Agrarberatern geglaubt und ihr Land abgeholzt um es landwirtschaftlich zu nutzen. Das Holz verkauften sie als Feuerholz. Allerdings haben radikale Rodungen und stetiger landwirtschaftlicher Anbau die ehemals fruchtbaren Böden verödet, sie wurden steinhart. Die Wüstenbildung nahm zu. Die Menschen litten unter großen Hungersnöten.

Der 24jährige australische Agrarökonom Tony Rinaudo ging im Jahr 1981 gemeinsam mit seiner Familie in den Niger. Tony Rinaudo wollte den Menschen helfen und Bäume in der Wüste wachsen lassen. Er versuchte etliche Methoden, aber die meisten seiner Setzlinge gingen wieder ein. Als er deprimiert aufgeben wollte, bemerkte er zufällig, dass die Bäume schon als Wurzel unter der Erde exisitierten und man sie revitalisieren und aufziehen kann. Sein Enthusiasmus war geweckt. Die Landbewohner vertrauen Toni Rinaudo, er spricht ihre Sprache. Sie nehmen ihre Zukunft in die eigene Hand und lassen sich zeigen, wie sie die Bäume schützen und schneiden müssen, damit die Wiederaufforstung gelingt. Und sie kostete die Bauern kein Geld.

So sind in jahrelanger Beharrlichkeit Wälder unter anderem im Niger in Westafrika entstanden. Mittlerweile wird Tony Rinaudo`s Aufforstungsmethode weltweit in mehr als 24 Ländern angewandt. Die Bäume spenden schatten, halten den Wind ab und und schützen die Äcker. Die Lebensverhältnisse der Menschen vor Ort sollen sich deutlich verbessert haben. Viele Bäume liefern zudem nahrhafte und wohlschmeckende Früchte als Ergänzung zu der recht einseitigen Ernährung und erzielen zusätzliche Einkünfte beim Verkauf.
Für seine Arbeit erhielt Tony Rinaudo 2018 den sogenannten Alternativen Nobelpreis.

Oskarpreisträger Volker Schlöndorff hat den „Waldmacher“ in den letzten Jahren auf eine neue Reise begleitet. In seiner beeindruckenden Dokumentation mit großartigen Bildern zeigt er Tony Rinaudos Lebenswerk der neuen Landschaften und die vielen Menschen, mit denen Tony Rinaudo in den verschiedenen Ländern Afrikas seit Jahrzehnten wertschätzend zusammen gearbeitet hat. 

Nachdem ich den Film gesehen hatte, wusste ich, dass ich ihn mir ein zweites Mal anschauen möchte. Nutzen Sie die Gelegenheit, aktuell wird der Film am 16.11.22 auf Arte gezeigt.

Seminar zum Thema Ehrenamt

Liebe Leser meines Blogs.

Wenn ich einen neuen Blogeintrag schreibe, besonders zum Thema Gambia, fällt es mir schwer sachlich zu bleiben, oft werde ich emotional oder verfalle unbewusst in eine subjektive Darstellung. Wenn mein Mann einen vermeintlich fertigen Bericht Korrektur gelesen hat und sagt: „das kannst Du besser“, dann weiß ich Bescheid. Aber wie bringe ich mich selber dazu, anders zu denken und das dann auch noch korrekt zu schreiben?

Im Februar 2022 habe ich auf den Nordstadtbloggern eine Seminareinladung von der Neven Subotic Stiftung zum Thema „Zivilgesellschaftliches Engagement bleibend verankern“ gelesen. Ehrlich gesagt war ich unsicher und habe gezögert mich anzumelden. Aber meine Neugierde war schließlich größer, ich habe die online Bewerbung ausgefüllt. Nachdem ich den Button “senden“ gedrückt hatte, bin ich den Gedanken „hoffentlich klappt es“ nicht mehr losgeworden. Sehr zeitnah habe ich dann eine nett formulierte Einladungsmail erhalten.

Auf der Fahrt zur ersten Session hatte ich dann aber doch Kopfkino – kennt ihr das auch? Was, wenn sich jetzt dort nur junge Menschen einfinden, wollen die 60+ dabeihaben? Alles unbegründet, unser Trainer Michael Kostrzebski hat die Kennenlernrunde hervorragend gestaltet, ich habe mich willkommen gefühlt. Wir sind eine buntgemischte Gruppe von 11 Teilnehmern, die nicht unterschiedlicher sein könnte, im Alter von 21 bis 61, vom Studenten, Selbstständigen, Angestellten bis zum Politiker.

Am ersten Abend bin ich mit vielen neuen Gedanken und Ideen heim gefahren. Und alle bisherigen Sessions waren sehr abwechslungsreich gestaltet und haben auch immer Spielraum für intuitive Eingebungen ermöglicht. Da die Termine 14täglich stattfinden, bleibt zwischendurch genug Zeit, sich mit den neuen Gedanken auseinanderzusetzen oder sich auch im Freundeskreis darüber auszutauschen.

Welche Bilder habe ich im vom afrikanischen Kontinent im Kopf und woher stammen diese Informationen? Was haben meine Fotos, meine Sprache und meine Geschichten – die zwar selber erlebt und wahr sind – bei den Teilnehmern meiner Gambia Fotoabende bewirkt?

Ich bin auf die zukünftigen Sessions gespannt. Wobei ich leider einen Termin verpasse, denn ich werde Ende März unsere Schule, den Kindergarten und das Skillcenter von Socialis for the Gambia besuchen. Besonders freu’ ich mich darauf, dort die mir lieb gewonnen Menschen wieder zu sehen. Wenn ich zurück bin, werde ich berichten.

Bis dahin, bleibt gesund, Eure Heike

Klimaschutzplan – überraschendes Ergebnis

Liebe Gambia Blog Leser.

Diese Abbildung hat mich nachdenklich gestimmt. Laut dem Chart „So wenige Länder haben ausreichende Klimaschutzpläne“ schneidet Gambia mit dem besten Ergebnis ab. Bestätigt wird dies auch auf der Website Climate Action Tracker Countries.

Obwohl das Land selber kein Verursacher der Erderwärmung ist, ist Gambia von den Folgen des Klimawandels besonders betroffen. Die Böden trocknen aus und mindern die Erträge in der Landwirtschaft. Auch der Fischfang ist beeinträchtigt. Durch den Anstieg des Meeresspiegels holt sich das Meer immer mehr Land zurück und der Strand verkleinert sich. Ein großes Problem, da der Tourismus eine wichtige Einnahmequelle der Gambianer ist und mit dem Slogan „smiling coast“ geworben wird.

Bereits während der Vorbereitung für meine erste Gambia Reise 2017 war ich beeindruckt, dass bei der Einreise nach Gambia keine Plastiktüten erlaubt sind. Unterwegs auf den Märkten haben die Händler ihre Waren den Käufern in einfachen Stoffbeuteln übergeben. Allerdings wurde auch Müll einfach am Straßenrand verbrannt, obwohl 50 m weiter aus einem Handwagen heraus Essen verkauft wurde.

Das Thema „Klimakrise“ ist komplex und nicht einfach zu durchdringen. Und es ist global. Klima kennt keine Grenzen. Ich finde, jeder sollte seinen eigenen Weg finden, wie er mit dieser Situation umgeht. Es geht um Fortschritt, nicht um Perfektion. Fortschritte machen wir, wenn wir hier einmal auf eine Plastiktüte verzichten und dort einmal zu Fuß gehen oder mit der Bahn fahren. All diese kleinen Schritte können nicht nur uns und unseren Kindern helfen, sondern auch unseren Freunden in Gambia.

So wenige Länder haben ausreichende Klimaschutzpläne; WDR, Quarks – Climate Action Tracker 2021

Die weitesten Reisen unternimmt man mit dem Kopf

Liebe Gambia Freunde/innen.

Lang’ ist es her, im Frühjahr 2019 war ich zuletzt vor Ort in Gambia. Aber die aktuelle Entwicklung der sinkenden Corona Zahlen lässt hoffen, dass es bald auch wieder mit einer Reise nach Gambia zu unserer Schule in Brufut klappen könnte.

Bis es soweit ist, habe ich das Buch „Gambia – ein Blick auf Afrika“ von Sabine Läufer gelesen oder besser ausgedrückt verschlungen. Nachdem ich die Zusammenfassung des Buchumschlages gelesen hatte, war ich neugierig und nach den ersten Seiten wollte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Sabine Läufer war im Jahr 2012 für mehrere Monate ehrenamtlich  in Brufut an unserer Schule um Französisch und Englisch zu unterrichten. Gewohnt hat sie in unserem Praktikantenhaus. Sie hat ihre Erlebnisse und persönliche Erfahrungen aus dem täglichen Leben  in einzelnen Geschichten erzählt, so wie ich es nach meinen Reisen zu den anschließenden Fotoabenden auch intuitiv gemacht hatte. Beim Lesen waren viele meiner eigenen Erfahrungen wieder existent und meine Gedanken waren im 5.000 km entfernten Gambia. Ich war mittendrin in unserer Schule, bei den Kindern im Kreativbungalow, habe die Trommeln gehört und auch die Berichte vom Leben im Praktikantenhaus sowie aus Sintet sind lebensnah beschrieben. Sabine Läufer nimmt aber auch kein Blatt vor den Mund, sie schreibt offen über die Situation der Frauen, das marode Gesundheitssystem oder auch über die unberechenbaren Stromausfälle.

Bis es hoffentlich bald wieder nach Gambia geht, werde ich immer mal wieder meine Fotos anschauen und so gut wie möglich virtuell Kontakte / Verbindungen aufrecht erhalten.

Gambia – Ein Blick auf Afrika, Sabine Läufer
ISBN 978-3-947334-40-7

Kreislaufwirtschaft – Kleider aus der Tonne von Togo

Stellen Sie sich einmal vor, Sie entsorgen ihre Kleidung im Altkleidercontainer und kaufen sie dann erneut in Paris als Vintage Look zurück.

Wir leben im Überfluss und tauschen unsere Kleidung schnell gegen Neues ein. Der Kleiderschrank quillt über und wir bringen die Sachen, die gerade nicht mehr „in“ sind, zum Altkleidercontainer. Viele dieser Kleider aus den Containern landen bei gewerblichen Textilverwertern, wo sie sortiert und je nach Zustand und Qualität unter anderem nach Afrika weiterverkauft und dort auf den Märkten angeboten werden.

Der Designer Amah Ayivi sucht auf dem Markt in Lomé, der Hauptstadt Togos, gezielt nach ausgefallenen, hochwertigen Stücken, um sie dann aufzubereiten und wieder zu verkaufen.

Schauen Sie sich den kurzen ZDF Trailer zum Thema „Second Second Hand“ an.

Beeindruckende Fotos zu diesem Thema finden Sie auf der Seite des Fotografen Andrew Esiebo.

Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. Wie geht man in der Praxis mit Kleiderspenden um? Während meiner ersten beiden Reisen nach Gambia habe ich gut erhaltene Frauen- und Kinderkleidung zum Verschenken mitgenommen. Aber ist es nicht sinnvoller, dass die Frauen vor Ort in den eigenen Schneiderein einkaufen? Und meiner Meinung nach sehen die Afrikanerinnen in ihren bunten Kleidern einfach auch viel hübscher aus als in europäischer Kleidung.

Dieses Jahr im März habe ich nur gut erhaltene Kinderkleidung mitgenommen. Die Schneiderinnen unserer Schule in Sintet haben sich gefreut und verteilen die Sachen nach Bedarf untereinander.

Gambia, Sintet, März 2019

Fimtipp – Der Junge, der den Wind einfing

Ich möchte Ihnen den Film „Der Junge, der den Wind einfing“ empfehlen. In diesem Film, nach einer wahren Begebenheit, baut ein 13-jähriger Junge mithilfe eines Buches ein Windrad, um sein Dorf in Malawi vor einer Hungersnot zu retten.

Der Junge, der den Wind einfing – Malawi, Teile für den Bau des Windrades

Diesem Jungen wurde der Zugang zu schulischer Bildung sehr schwer gemacht. Seine Eltern hatten kein Geld für eine Schule oder für Bücher. Aber er gibt nicht auf. Er hat an sich geglaubt und mit seiner Wissbegierde für sein Ziel gekämpft und er hat es geschafft. Mit einfachen Mitteln baut er ein Windrad, welches ermöglicht, dass Wasser aus dem Brunnen gepumpt wird um die Pflanzen zu wässern. Eine regelmäßige Maisernte ist nun möglich. Er rettet sein ganzes Dorf vor dem sicheren Hungertod.

Dieser Film zeigt, wie wichtig Schul- und Ausbildung sind. Die Menschen haben so die Möglichkeit, sich in vielen Dingen selber zu helfen. Unser Verein, Socialis for the Gambia, ermöglicht Kindern in Gambia, Brufut, den kostenlosen Schulbesuch inklusive Schulkleidung, Mittagessen und Schulbüchern.

Gambia, Brufut, Schule

Filmtipp – Aufbruch ins Ungewisse

Verkehrte Welt – was wäre, wenn man die Perspektive tauscht und Europäer die Flüchtlinge wären? Eine Familie, Vater, Mutter und zwei Kinder fliehen aus Deutschland da hier mittlerweile die Rechten an der Macht sind und ihnen Haft und Folter drohen. Das Schlauchboot kentert auf dem Weg nach Afrika, der Sohn wird vermisst.

Wir haben auf der Messe FAIR FRIENDS am 7. September 2019 vor einem von der Seerettung Dortmund aufgestellten Original Schlauchboot von Flüchtlingen aus dem Mittelmeer gestanden. Lesen Sie hierzu meinen Artikel auf diesem Blog.

Aber weiter zu dem Inhalt des Filmes, aufgrund der Suche nach dem Sohn, läuft die Registrierung falsch und folglich gibt es Probleme bei dem Antrag auf Asyl. Zudem zerrt das Leben im Flüchtlingslager hinter Stacheldraht an den Nerven aller Beteiligten.

Die weißen Flüchtlinge im Film erleben genau das, was all den Flüchtlingen, die in den letzten Jahren hoffnungsvoll an Europas Küsten angekommen sind, widerfahren ist.

Nun kann man sich natürlich die Frage stellen, interessiert das überhaupt jemanden. Die tägliche Berichterstattung ist voll von ähnlichen Bildern und Filmen. Sie sagen, hier handelt es sich um einen Science Fiction Film, das wird uns eh nicht passieren? Na ja, in Deutschland sitzt eine Partei mit rechtsextremen Mitgliedern im Bundestag, in Österreich ist die FPÖ Mitglied der Regierung und Polen hat die Medienfreiheit sowie die Unabhängigkeit der Justiz eingeschränkt. Wie gut, dass ich schreiben darf, was ich denke – Meinungsfreiheit 😉

Schauen sie sich den Film an, um die Situation der Flüchtlinge, die in Europa stranden besser zu verstehen. Denn wer verlässt seine Heimat, vielleicht auch Familie und Freunde, Hab und Gut, berufliches Ansehen um mit einem Schlauchboot über’s Meer zu fahren und nicht einmal zu wissen ob man überhaupt ankommt.

Lesen Sie auch auf wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Aufbruch_ins_Ungewisse