Bericht vom 3. Fotoabend Gambia „hautnah“ in Dortmund, 16.08.2019

Trotz Sommerferien haben sich wieder rund 50 Besucher zum 3. Fotoabend Gambia „hautnah“ im Lebensart Cafe in Dortmund eingefunden. Berichte von unserer Schule in Brufut und Sintet sowie viele kleine Geschichten von unterwegs wurden mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. In der Pause hat Miriam Lehmann fleißig Spenden für Genähtes unserer Schneidereien und für den aus Gambia mitgebrachten Honig gesammelt. Unterstützt wurden wir wieder von den Trommlern um Anke Filipiak. Der Erlös des Abends belief sich auf 690 Euro. Besonders freuen wir uns über drei neue Mitgliedschaften.

Den Filmzusammenschnitt, hinterlegt mit der neuen Vereinshymne der Gambianer zum 20jährigen Vereinsjubiläum, sowie Informationen zu dem Honig finden Sie auf diesem Blog.

Impressionen vom 3. Fotoabend Gambia „hautnah“ im Lebensart Cafe in Dortmund

Honig aus Gambia

Während unserer Reise im März 2019 haben wir einen Honighändler besucht und dort eingekauft. Die Flaschen mit Honig haben die Rückreise im Koffer gut überstanden. Zuhause haben wir damit kleine Gläser befüllt und am 3. Fotoabend Gambia“hautnah“ gegen eine Spende abgegeben. Wir hoffen, er hat allen gut geschmeckt?

Nachfolgend eine Information zu dem Honig:

National Beekeepers Association Gambia (NBAG) ist eine gemeinnützige Organisation, die sich der Förderung der Bienenzucht zur Herstellung von 100% reinem gambischem Honig und Bienenwachscreme widmet. 

Der Verband der Imker setzt sich dafür ein, die Lebensgrundlage der ländlichen Gemeinden zu verbessern, indem er Kleinbauern in der Bienenstockpflege schult und unterstützt und sie dabei unterstützt, produktiver zu werden. 

Sobald der Honig produziert ist, wird er an die NBAG verkauft, die einen Preis zahlt, der den internationalen Preisrichtlinien des Fairen Handels entspricht.

  • Natürlich => Unsere Bienen wählen die Farbe des Honigs und die Textur aus den lokalen Wildblumensorten, die sie ernähren.
  • Nährstoffe => 100 % natürlicher Zucker (hauptsächlich Fructose und Glucose).  18 % Wasser, je weniger Wassergehalt der Honig hat, desto besser ist die Qualität. 2 % Mineralien, Vitamine, Pollen und Eiweiß.
  • der gesundheitliche Nutzen => Immunitätsverstärker + Energieverstärke+ antimykotisch + beruhigt kleinere Verbrennungen + Schlafhilfe + beruhigt Halsschmerzen + fördert das Wachstum von nützlichen Bakterien + Feuchtigkeitscreme für die Haut
Banjul Area (Brikama Highway, between Brikama & Farato)

Flyer 3. Fotoabend Gambia „hautnah“ am 16.08.2019 im Lebensart Café mit afrikanischer Live Musik

Im März 2019 war ich wieder vor Ort in Gambia, begleitet hat mich mein Ehemann Karsten Schulz. Zur Zeit stelle ich aus hunderten von Fotos und vielen kleinen Filmchen interessante Themen für unseren Fotoabend am 16.08.2019 zusammen. Freuen Sie sich auf aktuelle Berichte über die neue Computer Ausstattung in der Schule in Brufut, vom kleinen Femere in Bintang, von der neuen Brücke über den Fluß Gambia und vieles mehr. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Schauen Sie gerne eher vorbei, das LebensArt Café bietet Kaffee, leckeren selbst gebackenen Kuchen, interessante Sommergetränke sowie kleine Snacks an. Bei schönem Wetter, können Sie dies auch in dem herrlichen Garten genießen.

Unterstützt werden wir von Anke Filipiak mit „ihrer Reise zu den rhythmischer Klängen Afrikas“.

Vorankündigung 3. Fotoabend Gambia hautnah am 16.08.2019 um 17 Uhr im Lebensart Café, Dortmund

Im März diesen Jahres war ich zum dritten Mal im westafrikanischen Gambia um mich über die neuesten Fortschritte des Hilfsprojektes Socialis for The Gambia zu informieren. Begleitet wurde ich von meinem Ehemann Karsten Schulz.
Seien Sie gespannt auf aktuelle Berichte von der neuen Computer Ausstattung in der Schule, vom kleinen Femere oder der neuen Brücke über den Gambia River.

Schauen Sie gerne eher vorbei, das Café bietet Kaffee und leckeren selbst gebackenen Kuchen sowie kleine Snacks an und bei schönem Wetter, können Sie dies auch in dem herrlichen Garten genießen LebensArt Café

Gambiareise März 2019

Nachdem ich 2017 das erste Mal mit einer Reisegruppe des Vereins in Gambia war, 2018 mit meinem Mann Karsten Schulz sowie einem der beiden großen Sponsoren des Vereins Marcus Zamecnik, habe ich mich dieses Jahr erneut mit meinem Mann für eine Woche auf den Weg gemacht. Dieses Mal war zur gleichen Zeit einige Tage der zweite große Sponsor Werner Engelhardt vor Ort. So ergab sich die Gelegenheit, dass eine oder andere Thema direkt vor Ort zu erörtern.

Gerne möchten wir SIE wieder mit unserem Bericht infizieren und haben deshalb einige der letzten Themen erneut vor Ort verfolgt und unsere ganz persönlichen Eindrücke und Erlebnisse zusammengefasst.

Am Sonntag haben wir unsere Freundin Waltraud zuhause in Ihrer Wohnung besucht. Sie ist seit letztem Herbst vor Ort und unterstützt überwiegend das Landwirtschafts-projekt und die Schneidereien.

In ihrer Wohnung gab es früher eine Verbindungstür zu einer weiteren Wohnung auf dieser Etage damit damals der Ehemann jeweils immer seine beiden Frauen einfach besuchen konnte. Eine interessante Lösung!

Anschließend habe ich Waltraud zu der Werkstatt ihres Vertrauens begleitet. Sie hatte einen Termin vereinbart, es sollte am Auto nur eine Kleinigkeit erledigt werden. Das Ganze hat dann mehr als drei Stunden gedauert und ich hatte mir einen ersten Sonnenbrand geholt.

Montag Morgen haben wir unsere Schule Sannehmentereng in Brufut besucht. Zuerst haben wir den Headmaster Mr. Jatta begrüßt und einen großen Leinenbeutel mit aus Deutschland gespendeten Sporttrikots und Sportschuhen übergeben. Gemeinsam haben wir einen Rundgang durch die Klassen und über das Gelände gemacht.

Mit den neuen Notebooks, gespendet von Marcus Zamecnik, wird fleissig gearbeitet.

In der Pause strömen alle Kinder aus den Klassen.

Unsere Köchinnen waren fleißig und haben für alle ein Mittagessen gekocht.

Im Skillcenter in Brufut wird fleißig genäht, geschreinert und frisiert. Der Schneider- und Friseurshop sind zur Zeit nicht in Betrieb. An einem Konzept für die Zukunft wird gearbeitet.

Die beiden neuen Toiletten, die von Ingenieuren von Technik ohne Grenzen e. V. gebaut werden, sind fast fertig.

Am Dienstag haben wir unsere zweitägige Rundreise gestartet. Unterwegs haben wir einen Imker besucht und Honig gekauft, den wir gerne zum Verkosten zum nächsten Fotoabend bereitstellen. Wir haben das Dorf Bintang wieder besucht und Mutter Binta hat uns wiedererkannt, ihr Sohn Femere ist mittlerweile ein energisches kleines Kerlchen.
Zum nächsten Fotoabend können Sie sich gerne davon überzeugen.

mit Binta und Femere in Bintang

Nach einer Mangroventour und einem leckeren Abendessen in der ABKA’s Lodge haben wir uns mit unserer Unterkunft angefreundet.

An meinem ersten Fotoabend in 2017 hatte ich von einer interessanten Fährüberfahrt über den Gambia River berichtet und erzählt, dass eine Brücke in Bau ist. Diese Brücke ist inzwischen fertiggestellt und wir haben sie uns angeschaut. Ein beachtliches Bauwerk welches allerdings auch die sozialen und ökonomischen Strukturen vor Ort verändert.

Auf dem Rückweg sind wir dann an unserer Landwirtschafts- und Schneiderschule in Sintet vorbeigefahren. Die beiden Trockentoiletten sind noch nicht ganz fertig. Es ist wahrlich ein richtiger „Thron“ geworden.

Die Planzen wachsen und gedeihen unter der täglichen Pflege der Gärtnerschüler. Der Lehrer Lamin zeigt einen Karton mit Auberginen, die für den Verkauf auf dem Markt geerntet wurden.

Und wir haben Ebriama, Lehrer an unserer Schule in Brufut, wiedergetroffen. Er hat uns 7.000 Steine für sein zukünftiges Haus gezeigt. Sie sind sicher auf einem Army Grundstück an dem Haus seines Bruder gelagert. Sobald er sein Grundstück abbezahlt hat, kann es mit der Bauerei losgehen.

Wie diese Steine hergestellt werden, zeige ich Ihnen auf dem nächsten Fotoabend.

Natürlich haben wir zwischendruch auch mal unsere Seele baumeln lassen. Auf einem Strandspaziergang haben wir einige Geier angetroffen, die eine tote Ziege verspeisen.

Samstag vor der Heimreise habe ich mir mit Waltraud das Projekt MyFarm angeschaut welches von einer Norwegerin ins Leben gerufen wurde. Mit viel Liebe zum Detail gibt es lehrreiches zu erforschen u. a. einen Solar Oven, Trocknung von Zitronengras und Kochen mit Sonnenenergie. Diverse Produkte wie Seife, Öl und Tee werden zum Verkauf hergestellt.

Auf dem Weg zum Flughafen haben wir dann noch hinter einer Demonstration im Stau gestanden.

Meine persönliche Bitte, mit jeder noch so kleinen Spende unterstützen Sie das Bildungsniveau der neuen Generation und tragen somit zur Verbesserung der Lebensqualität und Selbständigkeit der Menschen in Gambia bei.

In diesem Sinne, herzliche Grüße aus Dortmund, Ihre Heike Hagemann


20Jahr Feier des Vereins Socialis for the Gambia in Amberg

der Saal füllt sich …
eine liebevoll gefertigte Geburtstagstorte aus Marzipan für den Verein
der Bürgermeister der Stadt Amberg hat dem Verein ein „Flachpräsent“ überreicht 🙂
diesen Begriff kannte ich bisher nicht

ehemalige Praktikantinnen berichten von Ihrer Zeit vor Ort in Gambia